{"id":4341,"date":"2025-07-25T13:26:07","date_gmt":"2025-07-25T11:26:07","guid":{"rendered":"https:\/\/koru-bcc.de\/?p=4341"},"modified":"2025-11-22T15:30:23","modified_gmt":"2025-11-22T13:30:23","slug":"gen-z-am-arbeitsplatz-3-wahrheiten-statt-klischees","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/koru-bcc.de\/de_de\/gen-z-am-arbeitsplatz-3-wahrheiten-statt-klischees\/","title":{"rendered":"Die gr\u00f6\u00dften 3 Vorurteile zur Gen Z &#8211; Klischee oder Wahrheit?"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"4341\" class=\"elementor elementor-4341\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-38213ccc elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"38213ccc\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-50036cc7\" data-id=\"50036cc7\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-156ddea elementor-widget elementor-widget-html\" data-id=\"156ddea\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"html.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<script type=\"application\/ld+json\">\n{\n  \"@context\": \"https:\/\/schema.org\",\n  \"@type\": \"FAQPage\",\n  \"mainEntity\": [\n    {\n      \"@type\": \"Question\",\n      \"name\": \"Ist Gen Z wirklich streitlustiger als andere Generationen?\",\n      \"acceptedAnswer\": {\n        \"@type\": \"Answer\",\n        \"text\": \"Nein, Gen Z ist nicht streitlustiger \u2013 sie kommuniziert anders. W\u00e4hrend \u00e4ltere Generationen Konflikten oft ausweichen oder sie indirekt austragen, spricht Gen Z Probleme direkt an. Das wirkt manchmal konfrontativer, f\u00fchrt aber nachweislich zu weniger eskalierten Konflikten. Sie bevorzugt eine Konfliktkultur der offenen Kommunikation auf Augenh\u00f6he statt hierarchischer Vermeidungsstrategien. Gallup's 2024 Workplace-Studie zeigt: Der R\u00fcckgang im Engagement (von 40% auf 35% seit 2020) liegt nicht an Streitlust, sondern daran, dass Gen Z sich weniger umsorgt f\u00fchlt und ihre Meinung nicht z\u00e4hlt.\"\n      }\n    },\n    {\n      \"@type\": \"Question\",\n      \"name\": \"Wechselt Gen Z wirklich alle zwei Jahre den Job?\",\n      \"acceptedAnswer\": {\n        \"@type\": \"Answer\",\n        \"text\": \"Ja und nein. Laut ResumeLab-Studie betrachten sich 83% der Gen Z als Job-Hopper, aber 78% planen tats\u00e4chlich 2-5 Jahre beim aktuellen Arbeitgeber zu bleiben. Der entscheidende Unterschied zu fr\u00fcheren Generationen: Gen Z wechselt nicht aus Flatterhaftigkeit, sondern bewusst und strategisch. Wenn Wertsch\u00e4tzung fehlt, Entwicklung stagniert oder die Work-Life-Balance leidet, ziehen sie Konsequenzen. Revelio Labs zeigt: Die durchschnittliche Verweildauer liegt bei 1,1 Jahren \u2013 aber das ist ein Karrierestart-Ph\u00e4nomen, keine Generations-Eigenschaft. Das National Institute on Retirement Security best\u00e4tigt: Die mittlere Betriebszugeh\u00f6rigkeit von 25-34-J\u00e4hrigen liegt bei 2,7 Jahren \u2013 identisch mit fr\u00fcheren Generationen im gleichen Alter.\"\n      }\n    },\n    {\n      \"@type\": \"Question\",\n      \"name\": \"Kann Gen Z nicht mit Kritik umgehen?\",\n      \"acceptedAnswer\": {\n        \"@type\": \"Answer\",\n        \"text\": \"Das Gegenteil ist der Fall: Gen Z m\u00f6chte regelm\u00e4\u00dfiges, konstruktives Feedback \u2013 aber auf Augenh\u00f6he. Was als Kritikempfindlichkeit wahrgenommen wird, ist oft eine Reaktion auf hierarchische Feedback-Kultur von oben herab. Eine Zensai-Studie mit 1.400 Gen-Z-Professionals zeigt: 63% bevorzugen zeitnahes und konstruktives Feedback. Gen Z unterscheidet klar zwischen wertsch\u00e4tzendem Feedback, das weiterbringt, und destruktiver Kritik. LinkedIn's Workplace Learning Report belegt: 76% der Gen Z sehen kontinuierliches Lernen als Schl\u00fcssel zu einer erfolgreichen Karriere. Der Schl\u00fcssel liegt in der Art der Kommunikation, nicht in mangelnder Belastbarkeit.\"\n      }\n    },\n    {\n      \"@type\": \"Question\",\n      \"name\": \"Ist Gen Z wirklich faul und hat keine Arbeitsmoral?\",\n      \"acceptedAnswer\": {\n        \"@type\": \"Answer\",\n        \"text\": \"Absolut nicht. Gen Z hat keine schlechtere Arbeitsmoral \u2013 sie definiert sie ges\u00fcnder. Die Deloitte-Studie 2024 mit 22.841 Befragten zeigt: 56% der Gen Z leben von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck, 40% f\u00fchlen sich dauerhaft gestresst. In diesem Kontext Grenzen zu setzen ist nicht Faulheit, sondern \u00dcberlebensstrategie. Was fr\u00fchere Generationen als 'Engagement' verstanden (unbezahlte \u00dcberstunden, Pr\u00e4senzkultur), erkennt Gen Z als Burnout-Risiko. Die ResumeLab-Studie belegt: 73% w\u00fcrden eine gesunde Work-Life-Balance einem hohen Gehalt vorziehen, und 72% w\u00fcrden sofort k\u00fcndigen, wenn das Arbeitsumfeld toxisch ist. Das ist nicht weniger Arbeitsmoral \u2013 das ist intelligentere Arbeitsmoral, die langfristig produktiver macht.\"\n      }\n    },\n    {\n      \"@type\": \"Question\",\n      \"name\": \"Was sollte ich als F\u00fchrungskraft im Umgang mit Gen Z anders machen?\",\n      \"acceptedAnswer\": {\n        \"@type\": \"Answer\",\n        \"text\": \"Drei essenzielle Shifts: 1) Feedback-Kultur neu denken \u2013 nicht einmal j\u00e4hrlich von oben herab, sondern w\u00f6chentlich auf Augenh\u00f6he. Gen Z will wissen, wo sie steht. 2) Transparenz \u00fcber Entscheidungen \u2013 'weil ich es sage' funktioniert nicht mehr. Erkl\u00e4re das Warum, besonders wenn es um ihre Entwicklung geht. 3) Konflikte fr\u00fch ansprechen statt schwelen lassen \u2013 Gen Z kommuniziert direkt, das ist eine St\u00e4rke, keine Bedrohung. Bonus: Mentale Gesundheit ernst nehmen. Die Deloitte-Studie zeigt: Nur 56% der Gen Z f\u00fchlen sich wohl dabei, \u00fcber Stress zu sprechen. Schaffe psychologische Sicherheit, dann bekommst du Loyalit\u00e4t und Performance.\"\n      }\n    },\n    {\n      \"@type\": \"Question\",\n      \"name\": \"Warum entstehen Konflikte zwischen Gen Z und \u00e4lteren Generationen im Team?\",\n      \"acceptedAnswer\": {\n        \"@type\": \"Answer\",\n        \"text\": \"Konflikte entstehen meist nicht durch die Generation selbst, sondern durch unterschiedliche Erwartungen an Arbeitskultur und Kommunikation. Gen Z bevorzugt direkte Ansprache und flexible Strukturen, w\u00e4hrend \u00e4ltere Generationen oft hierarchischere und implizitere Kommunikation gewohnt sind. Diese Unterschiede sind aber kein Hindernis, sondern eine Chance: Teams, die verschiedene Perspektiven nutzen statt zu bewerten, entwickeln resilientere Konfliktkultur und profitieren von der Vielfalt der Ans\u00e4tze. Die Deloitte-Studie zeigt: 86% der Gen Z sagen, dass ein Sinn in ihrer Arbeit entscheidend f\u00fcr Zufriedenheit ist \u2013 eine Haltung, von der alle Generationen profitieren.\"\n      }\n    },\n    {\n      \"@type\": \"Question\",\n      \"name\": \"Was tue ich, wenn Gen Z und \u00e4ltere Mitarbeitende im Team aneinandergeraten?\",\n      \"acceptedAnswer\": {\n        \"@type\": \"Answer\",\n        \"text\": \"Erste Regel: Nicht die Generation zum Thema machen, sondern die unterschiedlichen Kommunikationsstile. Gen Z bevorzugt direkte Ansprache, \u00e4ltere Generationen oft implizitere Kommunikation. Als F\u00fchrungskraft solltest du: 1) Beide Seiten einzeln anh\u00f6ren, ohne zu bewerten, 2) Gemeinsam Kommunikationsregeln im Team etablieren (Wie geben wir Feedback? Wie sprechen wir Probleme an?), 3) Die St\u00e4rken beider Perspektiven sichtbar machen \u2013 Gen Z's Offenheit kann helfen, schwelende Konflikte zu l\u00f6sen, w\u00e4hrend die Erfahrung \u00e4lterer Kollegen Kontext gibt. Der Schl\u00fcssel: Neugier statt Bewertung. Frag beide Seiten: Was braucht ihr, um gut zusammenzuarbeiten?\"\n      }\n    },\n    {\n      \"@type\": \"Question\",\n      \"name\": \"Lohnt es sich \u00fcberhaupt, in Gen Z zu investieren, wenn sie eh nach 2 Jahren gehen?\",\n      \"acceptedAnswer\": {\n        \"@type\": \"Answer\",\n        \"text\": \"Diese Frage stellt sich falsch. Erstens: Die Verweildauer h\u00e4ngt nicht von der Generation ab, sondern von der Unternehmenskultur. Das National Institute on Retirement Security best\u00e4tigt: Gen Z zeigt die gleichen Retentionsmuster wie fr\u00fchere Generationen im gleichen Alter. Zweitens: Selbst wenn jemand nach 2-3 Jahren geht \u2013 gut ausgebildete, engagierte Mitarbeitende sind in dieser Zeit produktiver als unmotivierte, die 10 Jahre bleiben. Drittens: Gen Z hat ein Netzwerk und einen Ruf. Wer gut behandelt wird, empfiehlt dich weiter und kommt m\u00f6glicherweise als 'Boomerang Employee' mit mehr Erfahrung zur\u00fcck. Die Deloitte-Daten zeigen: 86% der Gen Z wollen f\u00fcr Unternehmen mit Purpose arbeiten. Biete das, und du bekommst Loyalit\u00e4t. Ignoriere es, und du verlierst nicht nur Gen Z, sondern auch die Talente aller anderen Generationen.\"\n      }\n    }\n  ]\n}\n<\/script>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-436528bc elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"436528bc\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h2>Die gr\u00f6\u00dften Vorurteile zur Gen Z am Arbeitsplatz? Klischee oder Wahrheit?<\/h2><p>\u00a0<\/p><p>Als Konfliktcoach f\u00fcr F\u00fchrungsteams erlebe ich t\u00e4glich, wie falsche Annahmen \u00fcber Gen Z am Arbeitsplatz zu vermeidbaren Konflikten f\u00fchren.<\/p><p>Die Deloitte-Studie mit 22.841 Befragten r\u00e4umt mit 3 Klischees auf. Streitlustig? Faul? Job-Hopper? Was CEOs \u00fcber Konflikte, Feedback und Arbeitsmoral wirklich wissen m\u00fcssen.<\/p><p>So! Jetzt habe ich eure Aufmerksamkeit. Denn ein Thema, das mir immer wieder sauer aufst\u00f6\u00dft, ist die klischeebehaftete Klassifizierung von Gen-Z, Millennials oder Boomern. Ja klar, zwischendurch sind die Memes super und lustig \u2013 aber let\u2019s move on und lasst uns das alles einmal <strong>genauer unter die Lupe nehmen<\/strong>.<\/p><p>In meiner Arbeit als Unternehmerin, Konfliktcoachin und Diplom-Psychologin habe ich viel gelernt. Vor allem aber eines: Wir sind alle Menschen \u2013 und Menschen sind individuell. \u201eKlar\u201c, wirst du dir denken, \u201edas ist doch logisch.\u201c Aber warum werden solche Aussagen dann immer so h\u00e4ufig verallgemeinert? Denn nat\u00fcrlich wirst du \u201cGen-Z\u201d Mitarbeiter treffen, die remote arbeiten nicht ausstehen k\u00f6nnen. Oder \u201cBoomer\u201d, die alle paar Jahre gerne den Job wechseln. Klar gibt es Tendenzen, aber sie haben weniger mit &#8220;Generation&#8221; zu tun als mit dem, was wir gelernt haben, worauf wir reagieren, was von uns verlangt oder eben auch verweigert wird.<\/p><h2>Warum Gen Z am Arbeitsplatz anders tickt<\/h2><p>Wenn jemand keine Lust hat, unbezahlte \u00dcberstunden zu machen, weil er oder sie gelernt hat, dass Arbeit nicht gewertsch\u00e4tzt oder massiv unterbezahlt wird, dann ist das keine Faulheit, sondern ein anderes Verst\u00e4ndnis von Arbeitskultur. Und ehrlich gesagt: ein ziemlich gesundes, wie ich finde.<\/p><p>Die Zahlen sprechen eine klare Sprache:<\/p><blockquote><p>86% der Gen Z sagen, dass ein Sinn in ihrer Arbeit entscheidend f\u00fcr Zufriedenheit ist.<\/p><\/blockquote><p>Das zeigt die <a href=\"https:\/\/www.deloitte.com\/cn\/en\/about\/press-room\/deloitte-2024-gen-z-and-millennial-survey.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deloitte Global Gen Z &amp; Millennial Survey 2024<\/a> \u2013 mit 22.841 Befragten aus 44 L\u00e4ndern eine der umfassendsten Studien zur Arbeitswelt junger Menschen. Und: 50% haben bereits Auftr\u00e4ge abgelehnt, die nicht mit ihren pers\u00f6nlichen Werten \u00fcbereinstimmten. Das ist keine Flatterhaftigkeit. Das sind Priorit\u00e4ten. Beziehen wir das Ganze aber mal auf das Thema \u201eKonfliktkultur in Unternehmen&#8221; und was f\u00fcr Vorurteile es da eigentlich bez\u00fcglich der Gen-Z gibt.<\/p><p>Beziehen wir das Ganze aber mal auf das Thema \u201eKonfliktkultur in Unternehmen\u201c und was f\u00fcr Vorurteile es da eigentlich bez\u00fcglich der Gen-Z gibt.<\/p><p>Was mich also an der ganzen Gen-Z-vs.-Millennials-Debatte st\u00f6rt, ist nicht, dass es \u2013 ganz generell gesprochen \u2013 Unterschiede gibt. Sondern, dass wir sie verallgemeinern, ohne uns wirklich mit der Substanz des Ganzen auseinanderzusetzen.<\/p><blockquote><p>Wir reduzieren Menschen auf ein Label und schauen dann nicht mehr genau hin. Dabei w\u00e4re genau das der Anfang: Hinschauen. Verstehen wollen. Und dazulernen.<\/p><\/blockquote><h2>Die 3 gr\u00f6\u00dften Missverst\u00e4ndnisse \u00fcber Gen Z am Arbeitsplatz<\/h2><p>\u00a0<\/p><h3>Klischee 1: Gen Z ist \u201cstreitlustig\u201c<\/h3><p>Es wird in vielen Online-Artikeln behauptet, die Gen-Z sei besonders streitlustig.<\/p><p>Dabei zeigen Studien das Gegenteil: <a href=\"https:\/\/www.gallup.com\/workplace\/610856\/new-challenge-engaging-younger-workers.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gallup&#8217;s 2024 Workplace-Studie<\/a> belegt, dass<\/p><p>Gen Z nicht konfliktfreudiger ist \u2013 sondern sich weniger umsorgt f\u00fchlt. Das<\/p><p>Engagement sank von 40% (2020) auf 35% (2024), weil ihre Meinung nicht z\u00e4hlt,<\/p><p>nicht weil sie streits\u00fcchtig sind.<\/p><p>Sie m\u00f6chten einfach ein entspanntes Arbeitsumfeld und sich aussprechen. W\u00e4hrend<\/p><p>\u00e4ltere Generationen Konflikten oft aus dem Weg gehen oder sie indirekt austragen,<\/p><p>neigt die j\u00fcngere Generation h\u00e4ufiger dazu, Dinge einfach mal anzusprechen.<\/p><p>Und ja \u2013 manchmal wirkt das f\u00fcr andere zu viel. Aber: Dort, wo Konflikte<\/p><p>fr\u00fchzeitig benannt werden, eskalieren sie seltener. Wo Diskussionen auf Augenh\u00f6he<\/p><p>stattfinden, entsteht mehr Verst\u00e4ndnis. Es geht also weniger um \u201eStreitlust&#8221; \u2013<\/p><p>sondern um eine differenziertere Haltung zu offener Kommunikation.<\/p><h3>Klischee 2: Super \u201ekritikempfindlich\u201c<\/h3><p>Ein weiteres Vorurteil: Gen-Z kann nicht mit Kritik umgehen. Die Zensai-Studie<\/p><p>mit 1.400 Gen-Z-Professionals zeigt: 63% bevorzugen zeitnahes und konstruktives<\/p><p>Feedback. Dabei ist Feedback so wichtig \u2013 vor allem, wenn es regelm\u00e4\u00dfig und<\/p><p>eben nicht von oben herab kommt.<\/p><p>Viele aus der j\u00fcngeren Generation m\u00f6chten eben wissen, wo sie stehen. Aber auf<\/p><p>Augenh\u00f6he bitte \u2013 denn wer m\u00f6chte das bitte nicht? LinkedIn&#8217;s Workplace Learning<\/p><p>Report belegt: 76% der Gen Z sehen kontinuierliches Lernen als Schl\u00fcssel zu<\/p><p>einer erfolgreichen Karriere. Und genau deswegen ist kein Mangel an<\/p><p>Kritikf\u00e4higkeit, sondern ein neues Verst\u00e4ndnis von einem gesunden Miteinander<\/p><p>und wahrhaftiger Teamwork-Arbeit.<\/p><h3>Klischee 3: \u201eVerantwortung ist ein Fremdwort\u201c<\/h3><p>\u201eSo viel, wie nur n\u00f6tig&#8221;, hei\u00dft es oft, wenn \u00fcber die Gen-Z und deren Arbeitsmoral gesprochen wird. Die Deloitte-Studie zeigt: 56% der Gen Z leben von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck, 40% f\u00fchlen sich dauerhaft gestresst. In diesem Kontext Grenzen zu setzen ist keine Faulheit, sondern \u00dcberlebensstrategie. Und was vielleicht als versteckte Faulheit der j\u00fcngeren Generation gesehen werden kann, ist vielleicht auch ein Aspekt, der viele von einer unangenehmen \u00dcberraschung abhalten kann: Burnout. Denn genau darin liegt ein Potenzial \u2013 die eigenen Grenzen zu kennen und zu respektieren. Mentale Gesundheit, Fairness und die eigene Belastbarkeit immer wieder zu hinterfragen und dabei in sich hinein zu horchen, ist keine Schw\u00e4che, sondern eine St\u00e4rke. <a href=\"https:\/\/resumelab.com\/career-advice\/generation-z-and-work\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die ResumeLab-Studie<\/a> mit 1.100 Gen-Z-Arbeitnehmern belegt: 73% w\u00fcrden eine gesunde Work-Life-Balance einem hohen Gehalt vorziehen. Tut man das, k\u00f6nnen sich auch anstauende Konflikte langfristig vermeiden lassen \u2013 denn man \u00fcbernimmt Verantwortung f\u00fcr sich selbst. In Kombination mit einer offenen Kommunikation kann das die gesamte Arbeitsatmosph\u00e4re deutlich verbessern.<\/p><h2>So nutzt du die St\u00e4rken von Gen Z am Arbeitsplatz<\/h2><p>\u00a0<\/p><p>F\u00fchrung wird sich \u00e4ndern (m\u00fcssen). Nicht, weil Gen-Z das verlangt. Sondern weil die Arbeitswelt sich \u00e4ndert. Wer heute Teams f\u00fchrt, braucht mehr denn je Konfliktsensibilit\u00e4t, Kommunikationsst\u00e4rke, eine klare Haltung zu Fehlern \u2013 und Empathie f\u00fcr unterschiedliche Haltungsweisen. Das bedeutet auch: Ein Bewerten \u201evon oben herab&#8221; ist weder zielf\u00fchrend noch zeitgem\u00e4\u00df.<\/p><p><strong>Was die Gen-Z lediglich tut, ist, als Spiegel der aktuellen Gesellschaft zu agieren. <\/strong><\/p><p>Und wer sich traut, hineinzuschauen, entdeckt Entwicklungspotenzial f\u00fcrs ganze Team und auch das gesamte Unternehmen.<\/p><p>\ud83d\udcad Und jetzt w\u00fcrde mich mal interessieren: Wie nehmt ihr diese ganze Debatte wahr? Geht euch die klischeebehaftete Klassifizierung auch gegen den Senkel oder seid ihr sogar der Meinung, dass es f\u00f6rderlich ist, diese Differenzen auch als solche wahrzunehmen?<\/p><p>\ud83c\udfaf Gen-Z im Team und Konflikte am Horizont? Als systemische Konfliktcoachin helfe ich F\u00fchrungsteams, generations\u00fcbergreifende Zusammenarbeit zu st\u00e4rken \u2013 ohne Klischees, mit Klarheit. <a href=\"https:\/\/outlook.office.com\/bookwithme\/user\/84ff223a290847e287857462f4a8ac86@koru-bcc.de\/meetingtype\/PvHnSmhOMUas6BZm3p8Rtw2?anonymous&amp;ismsaljsauthenabled&amp;ep=mlink\">Lass uns reden \u2192<\/a><\/p><p>#genz#startups#konflikte#millenials#boomer#kommunikation#unternehmen<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-511a48d elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"511a48d\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-30f779e\" data-id=\"30f779e\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gr\u00f6\u00dften Vorurteile zur Gen Z am Arbeitsplatz? 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